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TV>IP – weniger Kabel, mehr Spaß

Überall im Haus fernsehen: TV>IP, gesprochen „TV over IP“, macht’s möglich. Das herstellerunabhängige Verfahren setzt TV-Signale in das Internet-Protokoll (IP) um, sodass sie über das heimische Computernetzwerk übertragen werden können. Man ist also nicht mehr darauf angewiesen, dass in der Nähe des Fernsehers eine Antennenbuchse vorhanden ist – die Programme sind jetzt auch über das heimische Netzwerk verfügbar.

Den Kern einer TV>IP-Anlage bildet der TV>IP-Server, in den die Fernsehsignale vom Satelliten, vom Kabel oder von der terrestrischen Antenne eingespeist werden. Auch mehrere Empfangsquellen sind möglich. Der Server wird mit dem Netzwerkverteiler (Router) des Computer-Heimnetzwerks verbunden, der die Signale über LAN, WLAN oder Powerline an alle angeschlossenen Netzwerkgeräte weiterverteilt.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein TV>IP-Netzwerk aufzubauen. Als TV>IP-Server kann entweder wie hier ein separates Gerät dienen ...

Der Datenstrom für die TV-Übertragung beträgt etwa 30 Mbit/s für HD- und 10 Mbit/s für SD-Programme. Heutige DSL-Router sind für Übertragungsbandbreiten von mindestens 100 Mbit/s ausgelegt,  sodass es in der Regel nicht zu Engpässen kommt. Auch verschlüsselte TV-Signale nach CI/CI+ Standard können übertragen werden. Die Entschlüsselung findet im TV>IP-Client, also dem einzelnen TV>IP-Empfänger, statt.

Als Empfänger eignen sich TV>IP-fähige Fernsehgeräte, die bereits von einigen Herstellern angeboten werden. Ältere Geräte lassen sich über entsprechende Set-Top-Boxen oder HDMI-Sticks anbinden. So ausgerüstete Fernseher können dann überall im Haus, auf dem Balkon oder im Garten platziert werden – so weit, wie der WLAN-Empfang des Heimnetzes reicht. Außer Fernsehgeräten können prinzipiell auch PCs, Tablets, Smartphones und Spielkonsolen, auf denen entsprechende Programme bzw. Apps installiert sind, als Empfänger genutzt werden, wobei die verfügbaren Software-Angebote im Moment noch überschaubar sind.

... oder man verwendet einen Fernseher mit TV>IP-Funktion. Vor allem Panasonic hat hochwertige Geräte mit dieser Funktion im Angebot.

Die Anzahl der TV>IP-Empfänger, die über das Heimnetzwerk versorgt werden können, ist durch die im IP-Netzwerk verfügbare Bandbreite begrenzt, die jedoch in den meisten Fällen ausreichen dürfte: Mit 100 Mbit/s lassen sich z.B. acht Programme in HD bzw. 30 Programme in SD-Qualität an die Empfänger verteilen.

Sehr interessant ist das TV>IP-Konzept insbesondere für Besitzer älterer Satellitenanlagen, die zusätzliche Empfangsgeräte ergänzen wollen, denn damit lässt sich viel Verkabelungsaufwand sparen. Wenn es um reinen Satellitenempfang geht, spricht man auch von SAT>IP.

Gut beraten, gut vernetzt.

Egal ob Sie Ihre Satellitenanlage erweitern oder nur einen räumlich flexiblen Zweitfernseher betreiben wollen: Ihr IQ-Fachhändler berät Sie kompetent zur Konzeption eines TV>IP-Netzwerks und übernimmt auch gern die professionelle Installation und Vernetzung Ihrer Geräte.

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