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Bildwiederholfrequenz

Das Fernsehen macht sich die Trägheit des menschlichen Sehvermögens zunutze. Ab etwa 14–16 Bildern pro Sekunde beginnt das Gehirn, anstelle von einzelnen Standbildern eine durchgängige, flüssige Bewegung wahrzunehmen. Ab etwa 30 Hz (Hertz), also 30 Bildern pro Sekunde verschwindet auch bei schnellen Bewegungen der Eindruck des Bildruckelns.

Diese Bildwiederholfrequenzen sind auch noch für die heutige Bildverarbeitung maßgeblich: Die meisten Kinoprojektionen und Blu-ray-Filme werden mit einer Bildrate von 24 Bildern pro Sekunde wiedergegeben, DVDs mit 25, das Fernsehen in der Regel mit 50 und Computerspiele teilweise mit über 100 Bildern pro Sekunde.
Auf den Datenblättern von Fernsehern  finden sich häufig Angaben von Bildraten von bis zu 800 und 1.000 Hz. Diese Zahlen bedeuten allerdings nicht, dass dem Fernseher von außen mehr Bilder zugespielt werden. Die Hersteller versuchen vielmehr durch unterschiedliche Verfahren, Bewegungen flüssiger erscheinen zu lassen:

Zwischenbildberechnung

Bei der Zwischenbildberechnung berechnet der Fernseher Zwischenbilder, die zwischen den zugespielten Bildern eingefügt werden. Wenn man beim Fernsehempfang mit 50 Hz zwischen zwei zugespielten Bildern ein berechnetes Bild einfügt, verdoppelt man die Bildrate auf 100 Hz, wenn man 3 Bilder einfügt, erreicht man bereits 200 Hz.

Durch das Einfügen berechneter Zwischenbilder lässt sich die Bildrate deutlich steigern.

Mehr Schärfe durch Stroboskop-Effekt

Zusätzlich machen sich die Hersteller den Stroboskop-Effekt zunutze, um durch das kurzzeitige Ausschalten der Hintergrundbeleuchtung einen größeren Schärfeeindruck zu erzielen. Durch das sogenannte Backlight Blinking wird jedes Bild mehrmals angezeigt, dazwischen ist der Bildschirm für eine kurze Zeit dunkel. Beim Backlight Scanning wird nicht der gesamte Bildschirm abgedunkelt, sondern immer nur ein Streifen, der nach und nach durch das gesamte Bild wandert.

Beim Backlight Blinking wird ein Bild mehrmals angezeigt, dazwischen ist das Display für kurze Zeit schwarz. Beim Backlight Scanning läuft ein schwarzer Balken mit hoher Geschwindigkeit durch das Bild.

Da die Hersteller die unterschiedlichen Verfahren häufig multiplizieren, kommt man relativ schnell auf sehr hohe Werte: Aus 50 Hz Zuspielfrequenz werden mit 3 zusätzlichen Zwischenbildern schon 200 Hz, und wenn jedes Bild mit Backlight Blinking noch viermal angezeigt wird, erreicht man schließlich 800 Hz.

Der persönliche Eindruck entscheidet

Da es beim Fernsehen nicht nur auf die Technologie und die Bilder pro Sekunde, sondern auch auf das Auge des Betrachters ankommt, sollten Sie nicht nur auf die Zahlen schauen, sondern sich am besten selbst einen Eindruck von der Bildqualität verschaffen. Ihr IQ-Fachhändler führt Ihnen die unterschiedlichen Geräte gerne vor und informiert Sie kompetent und umfassend zu allen Fragen rund um das bewegte Bild.

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