Markt und Technologie

Lieber reparieren als wegwerfen: Neue EU-Regeln für Haushaltsgeräte

Ein defekter Stecker, eine unzuverlässige Pumpe, ein verstopftes Sieb – oft sind es nur Kleinigkeiten, die ein Haushaltsgerät zum Streiken bringen. Umso ärgerlicher, dass sich die Reparatur – zumindest vom finanziellen Standpunkt gesehen – häufig nicht lohnt. Da sich viele Geräte kaum oder nur umständlich öffnen lassen und wichtige Bauteile schwer zugänglich sind, wird die Instandsetzung unverhältnismäßig teuer. Und wenn Ersatzteile überhaupt nicht mehr erhältlich sind, wird eine Reparatur ohnehin unmöglich.

Angesichts wachsender Elektroschrottberge und der damit verbundenen Ressourcenverschwendung hat die EU-Kommission nun endlich die Reißleine gezogen: Ab dem Jahr 2021 soll eine neue Regelung in Kraft treten, laut der Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler und Staubsauger leichter reparierbar sein müssen. Die Hersteller sollen schon beim Bau darauf achten, dass Defekte unkompliziert zu reparieren sind und dass sich die Geräte am Ende ihrer Lebenszeit einfach in ihre Bestandteile zerlegen und recyclen lassen. Zudem müssen Ersatzteile mindestens sieben bis zehn Jahre nach Verkauf eines Gerätes verfügbar und innerhalb von 15 Tagen lieferbar sein.

Was in den Medien als bahnbrechende Errungenschaft gefeiert wird, ist im guten Fachhandel seit jeher Usus. „Unsere IQ-Fachhändler legen nicht nur Wert auf ein Sortiment an hochwertigen Geräten bewährter Markenhersteller. Sie unterhalten in der Regel auch eine eigene Fachwerkstatt, in der repariert wird, was noch repariert werden kann“, weiß Franz Schnur, Geschäftsführer der telering-Kooperation, in der sich die bundesweit 2.000 IQ-Fachhändler zusammengeschlossen haben. „Hinsichtlich Bauart und Qualität ist die Bandbreite bei Haushaltsgeräten nämlich riesig“, berichtet Franz Schnur weiter. „Sie reicht von billigen No-Name-Produkten, die gerade mal über die 2 Jahre der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistung kommen, bis zu Geräten von Qualitätsherstellern wie Miele, die in aufwendigen Dauertests auf 20 Jahre Lebensdauer ausgelegt worden sind.“

Der ProfiEco-Motor der Miele Waschmaschinen ist elektronisch gesteuert, sparsam und leise. Da er keine Kohlebürsten braucht, arbeitet er praktisch verschleißfrei.

In der Tat unterzieht das deutsche Traditionsunternehmen seine Geräte den strengsten Tests der Branche. So werden beispielsweise die Saugschläuche der Staubsauger 120.000-mal gedreht, gebogen und mit einer 5-kg-Last gestreckt, das Netzkabel mehr als 10.000-mal abgespult und wieder aufgerollt und die Bodendüse muss 2.000 km auf unterschiedlichen Bodenbelägen meistern.

Die schweren Ausgleichsgewichte aus Gusseisen werden aus Altmetall gefertigt und sorgen für geringstmöglichen Verschleiß und höchste Standfestigkeit der Miele Waschmaschinen.

Auch die Waschmaschinen machen bei Miele einiges mit: 5.000 Programmzyklen müssen sie im Prüflabor durchhalten – das entspricht bei fünf Programmen pro Woche einer Lebensdauer von 20 Jahren. Bei solchen grundsoliden Geräten lohnt sich dann auch meist die Reparatur, denn dank des klaren, technischen Aufbaus des Gerätes lassen sich Defekte einfach und schnell beheben.

 

Falls Sie nicht bis zum Jahr 2021 warten, sondern sich schon jetzt ein hochwertiges und langlebiges Haushaltsgerät wünschen, wenden Sie sich am besten an Ihren IQ-Fachhändler. Er weiß nicht nur, welche Modelle besonders lange einwandfrei funktionieren, sondern auch, welche einfach und günstig zu reparieren sind.

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