Körperpflege und Gesundheit

Glatt rasiert und gut getrimmt: Damit Sie jeden Tag gern in den Spiegel schauen.

Der eine fühlt sich nur mit glatten Wangen richtig wohl, der andere kultiviert eine komplexe Bartkontur, der dritte zeigt sich der Welt am liebsten mit legeren Dreitagestoppeln. Manche rasieren sich nur trocken, andere mit Schaum vor dem Mund. Moderne Elektrorasierer kommen mit allen Barttypen und Männervorlieben klar – auch mit Ihren!

Nass oder trocken?

Früher war es eine Weltanschauung: Man rasierte sich entweder nass und von Hand oder trocken und elektrisch. Heute verschwimmt dieser kategorische Unterschied, da mittlerweile auch viele Elektrorasierer mit der Nassrasur klarkommen. Männer mit empfindlicher Haut, die durch die vibrierenden oder rotierenden Klingen leicht gereizt wird, müssen somit nicht mehr auf den angenehm kühlenden Rasierschaumauftrag verzichten oder können sich sogar unter fließendem Wasser in der Dusche rasieren.

Auch wer es weiterhin am liebsten trocken mag, kann seinen Apparat mittlerweile auch nass reinigen, was in jedem Fall ein Fortschritt ist. Die durch Auspusten im Waschbecken verstreuten Bartstoppeln und daraus resultierende Familienzwiste müssen heute wirklich nicht mehr sein.

Nasse oder elektrische Rasur? Viele Rasierapparate können heute beides.

Vibration oder Rotation?

Eine weitere Glaubensfrage ist die Wahl des Rasursystems: Erzielt man mit dem vibrierenden Klingenblock der Firma Braun oder den rotierenden Klingen von Philips bessere Ergebnisse? Auch hier lautet die Antwort: Es kommt auf den Bart an. Laut Stiftung Warentest haben die zwei oder drei rotierenden Messer des Philips-Systems leichte Vorteile bei kantigen Kinnpartien, während der Braun-Klingenblock beim Konturenschneiden einen Tick besser abschneiden soll.

Ein weiteres Kriterium kann die Wuchsrichtung des Bartes sein: Wachsen die Barthaare geordnet, spricht dies eher für den Klingenblock, bei einem ungerichteten, „wilden“ Bartwuchs können die rotierenden Messer im Vorteil sein. Beide Systeme arbeiten jedoch sehr gründlich, sodass es letztlich wieder auf die persönliche Vorliebe ankommt. Tatsache ist: Wer sich einmal für eines der beiden Systeme entschieden hat, bleibt meistens dabei.

Tipp: Beweisen Sie sich selbst, dass Sie flexibel sind, und probieren Sie vor einer Neuanschaffung doch einmal das andere System aus! Ihr IQ-Fachhändler unterstützt Sie gern bei Ihrem wagemutigen Experiment und berät Sie kompetent, welches System er in Ihrem Bartfall empfehlen würde.

Sowohl das Vibrations- als auch das Rotationssystem liefern sehr gute Rasurergebnisse.

Akku oder Kabel?

Praktisch alle Elektrorasierer besitzen heute einen integrierten Akku und sind somit auch abseits von Steckdosen verwendbar. Zum Aufladen dient ein Kabel oder alternativ eine Ladestation. Letztere kann ständig mit dem Netz verbunden bleiben und den Akku so dauerhaft auf Vollladung halten. Eine volle Ladung reicht je nach Modell und Bart für etwa 10 bis 20 Rasuren – Spitzengeräte, die ihre Motorleistung automatisch an die Dichte des Bartwuchses anpassen können, schaffen auch noch deutlich mehr.

Das Laden dauert bei den meisten Geräten rund eine Stunde, bei manchen auch länger. Bei Geräten, die mit einer Ladestation geliefert werden, ist eine Schnellladefunktion wichtig, denn ohne Kabel kann man sich bei entladenem Akku nicht einfach „an der Strippe“ rasieren. Insofern kann die Frage mit dem Kabel dann doch wieder relevant sein.

Noch ein Tipp zur Nachhaltigkeit: Bei manchen Geräten ist ein Akkuwechsel möglich. Damit können Sie die Lebensdauer Ihres Gerätes deutlich erhöhen und zugleich zur Reduzierung der Elektroschrottberge beitragen.

Trimmen und spülen

Zum üblichen Lieferumfang eines Rasierers gehören ein oder mehrere Trimmaufsätze, ein Reinigungspinsel sowie ein Fläschchen Reinigungsflüssigkeit. Bei manchen Geräten liegt zusätzlich ein festes oder weiches Reisetui bei. Manche Modelle bieten einen integrierten Langhaarschneider und/oder einen Nasen- und Ohrhaarschneider, wodurch die Anwendungsmöglichkeiten des Geräts deutlich erweitert werden.

Manche Geräte werden zusammen mit einer kombinierten Lade- und Reinigungsstation angeboten bzw. man kann diese als Zubehör erwerben. Diese wird mit Reinigungsflüssigkeit gefüllt und der Rasierapparat nach dem Rasieren kopfüber hineingestellt. Anschließend startet ein automatischer Spülvorgang, der je nach Modell und Reinigungsprogramm von einer halben Minute bis zu mehreren Stunden dauern kann. Anschließend verbleibt das Gerät zum Laden in der Station. Manche Reinigungsstationen desinfizieren und ölen zugleich die Scherköpfe, sodass sie nach jedem Einsatz wieder wie neu sind.

Nach der Reinigung in der automatischen Reinigungsstation ist der Rasierer wieder frisch für den nächsten Einsatz.

Die automatische Reinigung ist sehr bequem, kostet jedoch auch Geld, da entsprechendes Reinigungsmittel zum Befüllen der Station nachgekauft werden muss. Wer einen wasserdichten Rasierer wählt, kann diesen nach erfolgter Rasur auch einfach unter fließendem Wasser ausspülen und spart sich die zusätzlichen Kosten für die automatische Reinigung. Auch wer viel reist, sollte auf das sperrige Zubehör vielleicht lieber verzichten.

Was unnötiger Luxus und was hingegen unentbehrlich ist, liegt natürlich im Auge des Betrachters bzw. Bartträgers. Es lohnt sich also zu überlegen, was Sie wirklich brauchen, denn Ihr neuer Rasierapparat wird Sie viele Jahre begleiten. Daher sollten Sie nicht wegen zehn Euro mehr oder weniger auf eine nützliche Funktion, die Sie eigentlich gern hätten, verzichten.

Gründlich und hautschonend

Ein guter Elektrorasierer rasiert nicht nur gründlich, sondern schont dabei auch die Haut. Hierfür gibt es verschiedene Strategien: Einige Geräte haben eine integrierte Kartusche mit hautberuhigender Lotion, die während der Rasur aufgebracht wird. Das fühlt sich angenehm kühl an, fast wie bei einer Nassrasur.

Eine besondere Neuerung hat man sich bei Braun einfallen lassen: Die zuschaltbare CoolTec-Funktion kühlt den Scherkopf über ein integriertes Kühlelement und vermindert so mögliche Hautreizungen. In Tests fanden viele Männer diese Funktion tatsächlich „cool“.

Umsteiger von der Nassrasur sollten sich in jedem Fall die Anschaffung eines wasserdichten Geräts überlegen, denn so können sie ihre üblichen Rasiergewohnheiten weiter pflegen.

Wählen Sie mit IQ!

An Ihrem Rasierer werden Sie viele Jahre lang Freude haben – oder auch nicht. Damit Sie sich für das richtige Modell entscheiden, sollten Sie sich verschiedene Rasierapparate genauer ansehen und auch selbst ausprobieren. Achten Sie auch darauf, ob das Gerät handlich und nicht zu schwer und ob das Rasiergeräusch für Sie angenehm ist, denn dieses haben Sie künftig immer um die Ohren. Testen Sie auch, wie leicht sich das Gerät von Hand reinigen lässt.

Überlegen Sie ferner, welche Ausstattung und welches Zubehör Sie wirklich benötigen – selbst bei Markengeräten gibt es je nach Preisklasse große Unterschiede. Und es gibt Features, auf die man auf keinen Fall verzichten sollte, z. B. eine integrierte LED-Anzeige für den Ladezustand und Reinigungsstatus. Vergleichen Sie die Geräte in Ihrer engeren Auswahl sorgfältig und lassen Sie sich am besten von Ihrem IQ-Fachhändler beraten. Denn er weiß aus Erfahrung, auf welche Details es bei einem guten Elektrorasierer wirklich ankommt – auch wenn er eine Frau ist.

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