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Kühl- und Gefriergeräte

Das Kühlgerät für meinen Haushalt

Kühlschranktür auf, Lebensmittel rein, Kühlschranktür zu – so einfach geht Frische heute. Die Kühlung verlangsamt die Vermehrung von Mikroorganismen und hält damit alle Lebensmittel einfach und zuverlässig frisch. Kein Wunder, dass der Kühlschrank in 99 % der deutschen Haushalte zur Standard-Ausstattung gehört.

Worauf Sie achten sollten, um das richtige Gerät für Ihre Einkaufs- und Kochgewohnheiten, Ihre Küche und Ihre Familie zu finden, verrät Ihnen unser Ratgeber.

Vom Single-Haushalt zur Großfamilie. Auf die richtige Größe kommt es an.

Die wichtigste Frage, die Sie sich vor dem Kauf eines Kühlgerätes stellen sollten, ist die nach der Größe. Denn von der Größe hängt nicht nur ab, was das Gerät kostet und wie Sie es in Ihren Haushalt integrieren können, die Größe entscheidet auch langfristig über die Folgekosten auf Ihrer Stromrechnung.

Beim Kühlschrank empfehlen viele Hersteller, pro Person mit einem Nutzinhalt von 60–70 Litern zu rechnen. Wichtiger als diese Faustregel sind allerdings Ihre persönlichen Ess- und Einkaufsgewohnheiten: Wenn Sie einmal in der Woche zum Großeinkauf aufbrechen, ist ein größeres Gerät für Sie sinnvoll, wenn Sie täglich auf dem Markt einkaufen und die Lebensmittel frisch zubereiten, kann es auch eine Nummer kleiner sein. Ein guter Anhaltspunkt ist die Größe ihres bisherigen Gerätes.

Auch bei den Gefriergeräten kommt es auf die persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten an. Wenn Sie tiefe Temperaturen nur für Eiswürfel und Tiefkühlpizzen brauchen, ist ein Kühlschrank mit Gefrierfach für Sie sicher ausreichend. Wenn Sie dagegen in großen Mengen Fleisch oder Obst und Gemüse aus dem Garten langfristig lagern wollen, ist ein eigener Gefrierschrank oder eine Tiefkühltruhe eher das Gerät der Wahl.

Übrigens: Nach dem Fassungsvermögen müssen Sie nicht lange auf Datenblättern suchen, das finden Sie ganz einfach auf dem Energielabel. Dort wird neben dem Energieverbrauch auch der Gesamtnutzinhalt aller Kühl- und Gefrierfächer genau angegeben.

Alles in einem oder eines für jeden Zweck? Das richtige Gerät für Ihre Wohnung.

Das Basisgerät ist der einfache Kühlschrank: Durch seine unterschiedlichen Bereiche hält er Obst und Gemüse genauso wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte mehrere Tage lang frisch. Die Geräte unterscheiden sich vor allem durch die Gestaltung des Innenraums. Hochwertige Geräte verfügen meist über höhenverstellbare und teilbare Glasböden, eine Kippsicherung für Flaschen in der Tür und über spezielle Kaltlagerfächer für empfindliche Lebensmittel.

Der Klassiker unter den Kühlgeräten ist der Kühlschrank mit Gefrierfach. Er hält nicht nur alle Lebensmittel frisch, sondern kann auch Eiswürfel herstellen und Tiefkühl-Pizzen über längere Zeit lagern. Dabei sollten Sie unbedingt darauf achten, dass es sich um ein 4-Sterne-Gefrierfach handelt. Seine Gefrierleistung sorgt für Temperaturen unterhalb von –18 °C und entspricht damit der Leistung eines Gefrierschrankes. Geräte mit weniger Sternen erreichen keine so tiefen Temperaturen und sind daher nur bedingt zur längerfristigen Lagerung geeignet.

Die Kühl-Gefrier-Kombination vereint hinter zwei Türen Kühlschrank und Tiefkühler in einem Gerät. Der Gefrierbereich arbeitet bei dieser Geräteklasse immer auf 4-Sterne-Niveau und bietet damit eine kompakte, aber vollwertige Tiefkühl-Lösung. Mit Kombinationsgeräten können Sie alle Lebensmittel schnell zugänglich in der Küche lagern und gegebenenfalls auch auf den separaten Gefrierschrank im Keller verzichten.
Die Jumbos unter den Kühl-Gefrier-Kombinationen sind die Side-by-Side-Geräte. Bei Ihnen liegen Kühl- und Gefrierbereich nicht übereinandern, sondern nebeneinander. Sie benötigen damit zwar doppelt soviel Platz in der Küche, bietet aber auch einen riesigen Stauraum von 300–600 Litern und verfügen häufig über komfortable Extras wie einen Eiswürfel- oder Kaltwasserspender.

Die Tiefkühltruhe ist aufgrund ihrer Breite vor allem für die Aufstellung im Keller geeignet. Weil sie von oben geöffnet wird, kann nur wenig kalte Luft ausfließen. Dadurch sind Tiefkühltruhen vergleichsweise sparsam. Die Öffnung von oben erschwert allerdings auch etwas die Übersicht, auch wenn sich das Gefriergut mit einhängbaren Fächern ordentlich einräumen lässt. Durch den Aufstellort und die Abmessungen sind Tiefkühltruhen vor allem für die langfristige Lagerung größerer Mengen ausgelegt.

Der Gefrierschrank benötigt weniger Aufstellfläche als die Tiefkühltruhe, bietet durch einzelne Schubfächer eine bessere Übersicht über das Gefriergut und kann Ihnen auch einiges an Arbeit abnehmen. Hochwertige Gefrierschränke sind mit der No-Frost-Technologie ausgerüstet, die die Eisbildung im Gerät verhindert und Ihnen so langfristig das Abtauen erspart.

Daneben, darunter oder versteckt? So integrieren Sie die Kühltechnik in Ihre Küche.

Unterbaugeräte lassen sich, wie der Name schon sagt, unter einer vorhandenen Küchenarbeitsplatte installieren. Eine Anpassung an das Dekor der Küchenfronten ist bei Unterbaugeräten nicht vorgesehen, die in der Regel weiße Gerätetür schließt das Gerät auch optisch gegen die Küche ab.

Einbaugeräte werden im Unterschied dazu in Küchenmöbelschränke eingebaut und mit Türen und Sockelleisten im Dekor der übrigen Küche verkleidet. Das Kühlgerät verschwindet so hinter einer schicken Front und fügt sich unsichtbar in das Gesamtbild der Küche ein.

Freistehende Geräte sind keine weißen Langweiler mehr, sondern setzen durch hochwertige Materialien und kreatives Design selbstbewusst Akzente.

Freistehende Geräte sind von allen Seiten hochwertig verkleidet und lassen sich daher frei im Raum platzieren. Und seit die Kühlgeräte nicht mehr zwingend Weiß sein müssen, sondern auch mit hochwertigen Edelstahl-Oberflächen, bunten Farben und zum Teil mit individuellen Designs aufwarten, sind aus den langweiligen Geräten echte Hingucker geworden.

NoFrost, Kaltlagerfach, Eiswürfelspender. Extras, die den Unterschied machen.

Innenraumgestaltung: Auch der größte Kühlschrank ist wertlos, wenn Sie Ihre Lebensmittel nicht einfach und griffbereit einräumen können. Eine flexible Gestaltung des Kühlraums mit teilbaren und höhenverstellbaren Ablageflächen schafft Ordnung, und mit einer hellen Innenraumbeleuchtung haben Sie immer alles im Blick.

Hygieneausstattung: Viele Geräte sind heutzutage mit einer antibakteriellen Beschichtung ausgekleidet, die das Wachstum von Bakterien, Pilzen und Schimmel verhindert. Diese Beschichtung tritt nicht in die Lebensmittel über und ist daher für den Menschen unbedenklich, sie trägt auch nicht zur Herausbildung von resistenten Bakterien bei. Da sie abriebfest ist, hält sie auch häufiger und intensiver Reinigung stand.

Automatische Abtauung im Kühlteil: Moderne Geräte mit Abtauautomatik verhindern die Eisbildung und reduzieren den Stromverbrauch deutlich. Die Kühlung erfolgt bei ihnen an der Geräterückwand, und an ihr gefrieren die Eiskristalle. Sobald der Kompressor des Kühlschranks zum Stillstand kommt, setzt eine in die Rückwand integrierte Heizung ein und schmilzt das Eis. Das geschmolzene Wasser fließt nach unten und wird über eine Rinne und eine Abflussöffnung nach außen geleitet. Das mühsame Ausräumen und Abtauen des Kühlteils können Sie sich in Zukunft sparen.

Null-Grad-Zone: Hochwertige Kühlschränke verfügen nicht nur über das klassische Gemüsefach, sondern auch über Kaltlagerfächer mit Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Je nach Hersteller heißen sie verschieden, Liebherr nennt sie BioFresh-Safes, Bosch und Siemens ChillerBox und CrisperBox. In diesen Fächern bleiben Lebensmittel deutlich länger frisch als im restlichen Kühlschrank. Häufig gibt es zwei Null-Grad-Zonen: Der „trockene“ Bereich hat eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 50 % und ist damit besonders für die Lagerung von Fisch, Fleisch und Käse geeignet. Im „feuchten“ Bereich mit einer Luftfeuchtigkeit bis zu 95 % bleiben Salat, Gemüse und Obst länger frisch und vor allem knackig.

Superkühlen und Supergefrieren: Diese Funktionen sind besonders praktisch, wenn Sie mit einem Mal größere Mengen an Lebensmitteln einlagern möchten. Durch Druck auf die entsprechende Taste schaltet das Kühlaggregat für mehrere Stunden in den Dauerbetrieb und kühlt die Lebensmittel schnell auf die gewünschte Temperatur herunter.

LowFrost und NoFrost: Was beim Kühlschrank die automatische Abtauung ist, ist beim Gefriergerät die LowFrost- und NoFrost-Technik. Bei LowFrost-Geräten liegen die Kühlschlangen nicht offen im Gerät, sondern sind in die Seitenwände integriert. Dadurch wird die Eisbildung deutlich verringert und das Abtauen vereinfacht. NoFrost geht noch einen Schritt weiter und vermeidet dauerhaft die Eis- und Reifbildung im Gefriergerät.  Die Luft wird außerhalb des Gefrierraums abgekühlt und über ein Gebläse im Innenraum verteilt wird. Die Eisbildung konzentriert sich so am Verdampfer, der regelmäßig mit Hilfe einer kleinen Heizung abgetaut wird. Mit NoFrost-Geräten gehört das Auftauen der Vergangenheit an. Und weil die modernen Geräte konsequent Eisbildung vermeiden, sind sie genauso sparsam oder noch sparsamer als vergleichbare Geräte ohne NoFrost-Technik.

Getrennte Kühlkreisläufe: Einfach aufgebaute Kühl-Gefrier-Kombinationen haben ein Kühlaggregat für den Tiefkühler und Kühlschrank zusammen, höherwertige Geräte verfügen über zwei getrennte Kühlkreisläufe für jeden Bereich. Dadurch sind sie nicht nur flexibler, was die Temperatureinstellung angeht, sie sparen auch Energie, weil Sie nicht benötigte Kühlbereiche einfach ausschalten können, wenn Sie im Urlaub den Kühlschrank leer stehen lassen oder den Tiefkühler eine Zeit lang nicht brauchen.

Internetanschluss: Ja, es gibt Kühlschränke mit Internetverbindung. Einige Geräte zeigen auf einem Display neben den Temperaturen im Kühlschrank auch Wetterdaten und Termine aus dem Internet an. Die neuesten Geräte helfen Ihnen sogar beim Einkaufen. Beim Öffnen und Schließen der Tür machen Sie Bilder vom Innenraum des Kühlschrankes und schicken Sie über die Cloud an Ihr Smartphone. Damit haben Sie Ihre Vorratshaltung immer und überall im Blick.

Günstiges Gerät, teurer Strom oder umgekehrt? Das bringt die Energieeffizienz.

Kühlschränke sind die einzigen Haushaltsgeräte, die 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag Strom verbrauchen. Deshalb lohnt sich bei der Anschaffung eines neuen Gerätes ganz besonders der Blick auf das Energielabel.

Schon vor der Einführung der Energieverbrauchskennzeichnung haben die Hersteller die Energieeffizienz der Kühl- und Gefriergeräte durch eine stärkere Wärmedämmung, sparsamere Kühlaggregate und eine optimierte Verlegung der Kühlleitungen im Gerät deutlich reduzieren können. Gegenüber einen Gerät aus dem Jahr 1990 nehmen heutige Modelle im Schnitt nur noch 40 Prozent an Energie auf. In der Folge wurden die Energieeffizienzklassen für die Kältegeräte mehrfach überarbeitet. Aktuell dürfen nur noch Geräte der Klassen A+, A++ und A+++ in den Handel kommen.

Dennoch gibt es immer noch deutliche Unterschiede im Verbrauch: Ein Gerät der Klasse A++ verbraucht 25 %, ein Gerät der Klasse A+++ 50 % weniger als ein Modell der Klasse A+. Und da ein Kühlgerät meist 15 Jahre im Einsatz ist, erweist sich der Kauf eines teureren Gerätes auf lange Sicht oft als die günstigere Entscheidung.

Bestens beraten vom Fachhändler.

Bei der Bewertung der Energieeffizienz ist Ihnen Ihr IQ-Fachhändler gerne behilflich. Er kann nicht nur den Verbrauch Ihres aktuellen Gerätes bestimmen, sondern kann Ihnen auch ausrechnen, wie viel Sie durch den Einsatz eines modernen Gerätes in Zukunft sparen können. Außerdem liefert er Ihnen Ihr neues Gerät, schließt es an und nimmt das alte auch gleich zur Entsorgung mit. Das ist Service mit IQ!

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