Unterhaltungselektronik - Allgemein

Ist die Zeit reif für OLED?

Es gibt Technologien, an denen sich die Geister scheiden – Displays für Flatscreen-Fernseher gehören dazu. Die einen schwärmen von der Brillanz organischer Pixel, die anderen setzen eher auf die bewährten Flüssigkeitskristalle. Da hilft nur eines: Am besten selbst anschauen!

Die meisten handelsüblichen TV-Geräte besitzen heute ein Flüssigkeitskristalldisplay (LCD) mit LED-Hintergrundbeleuchtung – diese Technologie wurde mittlerweile in vielerlei Hinsicht weiterentwickelt (Stichwort Quantum Dots). Wenig Verbreitung haben bisher Fernsehgeräte mit organischen Displays (OLED) gefunden, obwohl sie eine unvergleichliche Bildqualität versprechen. Dies liegt sicher auch an den gehobenen Preisen, denn OLED-Angebote findet man ausschließlich in der TV-Oberklasse.

Innovation, High Quality, Design, Bedienkomfort und Funktionalität – in diesen fünf Kategorien überzeugte der Metz Novum OLED twin R die Jury des Plus X Award und wurde deshalb zum „Besten OLED-TV des Jahres 2017“ ausgezeichnet.

Das Besondere der organischen LEDs: Sie strahlen aus eigener Kraft und benötigen daher keine Hintergrundbeleuchtung wie LCD-Geräte, die unter Umständen eine ungleichmäßige Bildausleuchtung zur Folge hat. Außerdem lässt sich mit der LCD-Technik prinzipbedingt kein reines Schwarz darstellen. Hier punktet OLED: Jedes Pixel kann unabhängig vom Nachbarpixel leuchten oder auch nicht. Dunkle Bildteile werden somit nicht von benachbarten hellen Regionen überstrahlt – somit erscheinen sie nicht dunkelgrau, sondern wirklich tiefschwarz, wodurch sich der Bildkontrast insgesamt deutlich erhöht. Auch Zuschauer am Rande des Geschehens werden nicht benachteiligt, denn der Bildeindruck ist nahezu unabhängig vom Betrachtungswinkel.

Pionier der OLED-Technologie war der Hersteller LG im Jahr 2010 – das damals vorgestellte Gerät hatte allerdings nur eine winzige Bildschirmdiagonale, wie sie heute allenfalls für ein Tablet akzeptabel wäre. Hinsichtlich Displaygröße und -auflösung hat sich seither aber viel getan: So bietet der Hersteller Metz in seiner „Novum“-Reihe aktuell zwei Geräte mit heimkinotauglichen Bildschirmdiagonalen von 55 Zoll (140 cm) bzw. 65 Zoll (164 cm) an. Beide Displays bieten zudem UHD/HDR-Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten mit 10 Bit Farbtiefe, die laut Hersteller für besonders feine Abstufungen und eine absolut natürliche Farbwiedergabe sorgt.

Unter dem schlanken Gehäuse des Metz Novum OLED twin R befindet sich ein 80-W-Lautsprechersystem im soliden Holzkorpus.

Auch sonst sind die Novum-Geräte komplett ausgestattet: 3D-Technologie, Triple-Tuner, Twin-Receiver und Digitalrecorder für zeitversetztes Fernsehen gehören ebenso dazu wie alle aktuellen Schnittstellenstandards (HDMI/HDCP2.2/ARC, WLAN, HbbTV, Bluetooth, USB). Hinzu kommt – bei flachen Fernsehern keineswegs die Regel – ein Zweiwege-Audiosystem mit 80 Watt Leistung, das für den satten Sound zum brillanten Bild sorgen soll. Die vier Lautsprecher wurden hierfür eigens in einem Holzkorpus untergebracht.

„Die Zeit ist reif für OLED“ – so lautet jedenfalls der Kommentar von Metz zu seiner Produktneuheit. Ob dieses Statement den Tatsachen entspricht, entscheiden Sie am besten durch eigene Anschauung: Ihr IQ-Fachhändler führt Ihnen die Novum-Geräte jederzeit gern vor, sodass Sie sich selbst ein Bild vom Stand der OLED-Technik machen können.

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