AKTUELLES VON IHREN IQ-FACHHÄNDLERN

Waschmaschinen

Energieeffizienz bei Waschmaschinen

Größe, Lautstärke, Stromverbrauch – beim Kauf einer Waschmaschine gibt es einiges zu beachten. Auf dem Energielabel finden Sie alle relevanten Angaben.
Bei Waschmaschinen informiert das Energielabel nicht nur über normierten Strom- und Wasserverbrauch für 220 Waschzyklen pro Jahr, sondern auch über Gerätetyp, Schleuderwirkungsklasse, maximale Beladung und Geräuschentwicklung beim Waschen und Schleudern.

Beim Kauf einer neuen Waschmaschine sollten Sie sich nicht blenden lassen. Bereits seit Dezember 2013 müssen alle Neugeräte mindestens die Vorgaben der Energieeffizienzklasse A+ erfüllen. Diese verbrauchen jedoch im Vergleich zur derzeit sparsamsten Klasse A+++ rund 30 % mehr Strom. Bei einem 7-kg-Modell der Klasse A+++ sparen Sie also pro Jahr ca. 21 Euro an Stromkosten, hochgerechnet auf die durchschnittliche Nutzungsdauer der Geräte sind das ca. 325 Euro.

Da die Beladungsmenge der Maschinen sehr unterschiedlich ist – die Bandbreite reicht von  Geräten mit 4-kg-Trommel bis zur XXL-Maschine für 10 kg Wäsche –, sollten Sie unbedingt auch auf den Verbrauch pro kg Wäsche achten. Der steht zwar nicht auf dem Label, aber auf dem Datenblatt der Maschine.

Was den Wasserverbrauch angeht, sind bei den modernen Maschinen kaum mehr bedeutende Einsparungen möglich. Schließlich muss nicht nur der Schmutz, sondern auch das Waschmittel gründlich ausgespült werden.

Das größte Einsparpotential liegt daher beim Stromverbrauch. Da der meiste Strom für das Erwärmen des Waschwassers verbraucht wird, bieten die Hersteller immer öfters Waschmaschinen mit Niedrigtemperaturprogrammen an. Um die Wäsche selbst mit 20 oder 30 °C sauber zu waschen, setzen diese Geräte auf längere Einweichzeiten, was die Dauer der Waschprogramme entsprechend verlängert. Ein weiterer Nachteil ist, dass Sie beim Waschen mit niedrigen Temperaturen hinsichtlich der Hygiene Abstriche machen müssen, was bei empfindlichen oder kranken Menschen im Haushalt problematisch sein kann. Für die Sauberkeit und Hygiene der Trommel ist es aber auf jeden Fall ratsam, hin und wieder einen Kochwaschgang einzulegen. Beachten Sie auch unseren Ratgeber zur Maschinenpflege.

Durch das Waschen bei niedrigen Temperaturen können Sie den Energieverbrauch Ihrer Waschmaschine senken. Aus hygienischen Gründen sollten Sie auf einen gelegentlichen Kochwaschgang aber nicht verzichten.

Außerdem bemängelte die Stiftung Warentest bereits mehrfach, dass einige Geräte das Wasser gar nicht bis zur gewählten Temperatur aufheizen. Denn wie manche Autohersteller für einen niedrigen CO2-Wert unlautere Tricks anwenden, wird auch hier bisweilen gemogelt, um einen niedrigen Stromverbrauch bescheinigt zu bekommen. Es kann also durchaus passieren, dass das 60 °C-Programm nur bei 48 °C wäscht. Zudem werden sämtliche Werte des EU-Labels unter reglementierten Laborbedingungen ermittelt, die mit den Alltagsbedingungen oft nur wenig zu tun haben. Am besten, Sie lassen sich von Ihrem IQ-Fachhändler beraten. Er kennt die schwarzen Schafe der Branche und informiert Sie ehrlich und kompetent.

Bei der Schleuderwirkungsklasse wird von Klasse A – weniger als 45 % Restfeuchte – bis Klasse G – mehr als 90 % Restfeuchte – fast alles angeboten. Wenn Sie Ihre Wäsche mit einem Wäschetrockner trocknen, sollten Sie nach Möglichkeit eine Waschmaschine mit Schleuderwirkungsklasse A nehmen, denn um die Feuchtigkeit aus der Wäsche zu schleudern, wird weit weniger Strom verbraucht als beim anschließenden Trocknen mit erwärmter Luft.

Wenn die Waschmaschine bei Ihnen in der Wohnung steht, ist auch ein erträgliches Betriebsgeräusch immens wichtig. Die Dezibelwerte auf dem EU-Label geben Ihnen hier einen guten Richtwert. Die leisesten Modelle schleudern mit ca. 70 dB(A) und waschen mit ca. 50 dB(A). Wichtig ist allerdings auch, dass die Maschine richtig aufgestellt ist, damit sich die Trommel ruhig und gleichmäßig drehen kann. Wenn Sie sich Ihre Waschmaschine von Ihrem IQ-Fachhändler liefern und anschließen lassen, gehen Sie diesbezüglich auf Nummer sicher.

Tipps zum sparsamen Waschen

  • Die Waschmittel sind heutzutage so gut, dass sie auch bei niedrigen Temperaturen hervorragende Ergebnisse erzielen. Eine Wäsche bei 30 °C braucht beispielsweise nur halb so viel Strom wie eine 60 °C-Wäsche.
  • Voll beladen wäscht Ihre Waschmaschine am effizientesten. Warten Sie daher, bis Sie genug Wäsche für ein Programm zusammen haben.
  • Nutzen Sie Spar- oder Eco-Programme. Die dauern durch die längere Einwirkzeit zwar etwas länger, sparen dafür aber wertvolle Energie.
  • Wenn Sie Ihr Warmwasser mit regenerativen Energien oder einer besonders effizienten Öl- und Gasheizung erzeugen, lohnt es sich, die Waschmaschine direkt an das warme Wasser anzuschließen. Falls Ihre Waschmaschine keinen entsprechenden Anschluss hat, können Sie ein Vorschaltgerät zwischen Wasseranschluss und Maschine setzen. Allerdings sollten Sie davor beim Hersteller oder bei Ihrem IQ-Fachhändler nachfragen, ob die Maschine hierfür auch geeignet ist, damit die Garantie- oder Gewährleistungsansprüche nicht verfallen.

Zurück

Empfohlene Artikel

  • Waschmaschinen

    Welche Waschmaschine passt zu mir?

  • Wäschepflege

    Wäsche-Etikette. So deuten Sie die Zeichen.

  • Wäschetrockner

    Welcher Wäschetrockner ist der richtige?

  • Waschmaschinen

    ActiveOxygen™/sensoFresh

  • Waschmaschinen

    Serie 8 von Bosch: Reinheit und Frische bei niedrigen Temperaturen

  • Waschmaschinen

    Zum Durchdrehen? So wählen Sie das richtige Waschprogramm!

  • Smart-TVs

    Auflösung

  • Kühl- und Gefriergeräte

    Nie mehr Abtauen: LowFrost und NoFrost

  • Smart-TVs

    Farbräume und Farbumfang

  • Backöfen

    Selbstreinigende Backöfen

  • Kochfelder

    Kochen Sie doch, wo Sie wollen!

  • Aufnehmen & Abspielen

    Schärfer fernsehen: mit HD+, freenet TV und Diveo

  • Küchenhelfer

    So vielseitig und lecker kann frittieren sein

Pfeil nach rechts
Pfeil nach links