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Wäschetrockner

Energieeffizienz bei Wäschetrocknern

Mit einem Verbrauch von 1,5 bis 4 kWh Strom pro Wäscheladung gehören Wäschtrockner zu den größten Einzelverbrauchern im Haushalt. Wir zeigen Ihnen, wie Ihnen das Energielabel bei der Suche nach einem effizienten Gerät weiterhilft, und geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihren Trockner möglichst geldbeutelschonend einsetzen.
Bei Wäschetrocknern gibt das Energielabel nicht nur Auskunft über den normierten Stromverbrauch für 160 Trockenvorgänge, sondern auch über Gerätetyp, Programmdauer, Kondensationseffizienzklasse, maximale Beladung und Geräuschentwicklung.

Das neue, 2013 eingeführte Energielabel teilt Wäschetrockner in die Energieeffizienzklassen A+++ bis D ein, wobei die Klasse A und besser nur von den etwas teureren Wärmepumpentrocknern erreicht wird. Herkömmliche Abluft- und Kondensationstrockner erreichen maximal Werte der Klasse B. Seither 2013 wird auch die Kondensationseffizienzklasse angegeben, die den Anteil des nicht im Kondensationsbehälter gesammelten, sondern an die Raumluft abgegebenen Wassers misst. Denn technisch bedingt können Trockner nicht die gesamte Wassermenge, die der nassen Wäsche entzogen wurde, im Gerät sammeln. Je höher der Anteil des im Behälter gesammelten Wasser, umso besser für das Raumklima. Denn feuchte Raumluft fördert die Schimmelbildung.

Die Werte werden übrigens von den Herstellern unter Laborbedingungen im Standardprogramm „Baumwolle schranktrocken“ ermittelt, d. h. die Baumwollwäsche wurde von anfangs 60 % auf 0 % Feuchtigkeitsgehalt getrocknet. Der tatsächliche Energieverbrauch hängt entsprechend stark von Ihrem persönlichen Nutzverhalten ab.

Bei kaum einem Haushaltsgerät ist der Einspareffekt durch eine bessere Energieeffizienzklasse so enorm wie beim Wäschetrockner. So kommt ein Modell der Klasse A mit 1,5 kWh pro Trockengang aus, ein Modell der Klasse C verbraucht hingegen 3,6 kWh. Hochgerechnet aufs Jahr ergibt sich bei 160 Trockengängen eine Differenz von 346 kWh oder 83 Euro Stromkosten (bei Strompreis 24 ct/kWh), auf 13 Jahre Lebensdauer gerechnet von 1.080 Euro. Hier lohnt sich die Anschaffung eines sparsamen Gerätes also auf jeden Fall.

Tipps zum sparsamen Trocknen im Trockner

  • Schleudern Sie die Wäsche in der Waschmaschine bei mindestens 1.200 U/min. Je niedriger die Restfeuchte, desto geringer der Energieverbrauch beim Trocknen. Denn es braucht 100 x mehr Strom die Feuchtigkeit durch Wärme aus der Wäsche zu entfernen anstatt durch Schleudern.
  • Wäsche, die noch gebügelt wird, müssen Sie nicht „schranktrocken“ trocknen. Durch ein wenig Restfeuchte in der Wäsche, lässt sie sich leichter bügeln.
  • Reinigen Sie regelmäßig Luftfilter und Flusensieb. Verschmutzungen erhöhen unnötig den Stromverbrauch.
  • Bei einem Wärmepumpentrockner sollte auch der Wärmetauscher, beim Kondensationstrockner der Kondensator regelmäßig gereinigt werden.

Ob Wärmepumpentrockner oder Standardmodell – Ihr IQ-Fachhändler kennt sich mit den unterschiedlichen Technologien bestens aus. Er kann Sie nicht nur umfassend beraten, sondern sagt Ihnen auch, wie Sie Ihre Wäsche besonders sparsam und schonend trocknen können.

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