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Energieeffizienz bei Fernsehgeräten

Seit dem Jahr 2011 müssen Fernsehgeräte ein Energieeffizienzlabel tragen. Es soll den Verbrauchern die Entscheidung für ein sparsames Gerät erleichtern, schließlich schaut der Durchschnittsdeutsche täglich bis zu vier Stunden fern. Dieser Wert wird auch für die Ermittlung des Jahresenergieverbrauchs zugrunde gelegt, indem der tägliche Stromverbrauch für 4 Stunden TV mit 365 multipliziert wird.
Bei Fernsehern gibt das Energielabel Auskunft über die Energieeffizienzklasse, die Leistungsaufnahme im Betrieb, den normierten Jahresverbrauch, die Bilddiagonale in Zentimeter und Zoll sowie über das Vorhandensein eines echten Ausschalters.

Der Stromverbrauch wird übrigens im sogenannten Heim- oder Zuhause-Modus gemessen, der mindestens 65 % der Maximalhelligkeit des jeweiligen Fernsehgerätes betragen muss. Und hier liegt die Schwachstelle des Labels. Da der Stromverbrauch maßgeblich von der Helligkeit des Bildes bestimmt wird – d. h. je heller das Bild, desto höher auch der Stromverbrauch – stellen die Hersteller die Maximalhelligkeit häufig sehr gering ein und messen unter geschönten Bedingungen. So sinkt die Leistungsaufnahme beträchtlich, was sich auf dem Label gut macht. Da Sie als Verbraucher jedoch ein optimales Fernsehbild genießen wollen, müssen Sie Helligkeit viel höher einstellen – und erhöhen damit auch erheblich den Stromverbrauch.


Zudem besagt die Energieeffizienzklasse nichts über die tatsächliche Höhe des Stromverbrauchs aus. Denn wie bei den Autos, wo schweren Modellen auch ein höherer Kraftstoffverbrauch zugestanden wird, dürfen auch Fernseher mit großen Diagonalen deutlich mehr verbrauchen und erhalten trotzdem noch ein gutes Energielabel. Zum Beispiel darf ein Gerät mit 32 Zoll/81 cm Bilddiagonale nicht mehr als 60 Watt Strom ziehen, um noch als Energieeffizienzklasse B zu gelten. Ein großes Gerät mit 55 Zoll/140 cm Bilddiagonale und mit 60 Watt Verbrauch darf sich hingegen mit dem Label A++ schmücken. Deshalb sollten Sie nicht nur auf die Effizienzklasse, sondern auf die Leistungsaufnahme im Betrieb achten. Denn nur dann können Sie erkennen, wenn ein vermeintlich sparsamer, großer LED-TV der Klasse A+ doppelt soviel Strom verbraucht wie ein kleineres Gerät der Klasse B.


Bezüglich des tatsächlichen Stromverbrauchs unter realen Bedingungen bei Ihnen zu Hause können Sie sich auf die Angaben des Energielabels also nur eingeschränkt verlassen. Am besten, Sie vertrauen hier Ihrem IQ-Fachhändler. Er kennt die wirklich sparsamen Modelle, liefert Ihnen Ihr Wunschgerät nach Hause und stellt auch die Helligkeit und Hintergrundbeleuchtung des Gerätes optimal ein.

Tipps zum Stromsparen beim Fernsehen

  • Weniger Helligkeit heißt auch weniger Stromverbrauch. Achten Sie beim Fernsehen daher auf ein gedimmtes Umgebungslicht. Ziehen Sie daher die Vorhänge zu, die Jalousien runter und sorgen Sie dafür, dass kein Licht direkt auf den Bildschirm fällt.
  • Stellen Sie das Hintergrundlicht des Fernsehers bei gedimmter Helligkeit ein. Die Hintergrundbeleuchtung sollte so eingestellt sein, dass schwarze Bildteile nicht aufgrauen, sondern schwarz bleiben
  • Achten Sie darauf, dass der Sensor für das Umgebungslicht aktiviert ist. Dann genießen Sie stets das optimale Bild bei geringstmöglichem Stromverbrauch.
  • Wenn es Ihnen nur darum geht, den Hintergrund zu beschallen, ist das Radio die stromsparendere Alternative.
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit die in den Fernseher integrierten Empfangsteile. Denn diese arbeiten sparsamer als ein externer Receiver.

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