Smart-TV

Fernsehen in 3D

Geräte für dreidimensionales Fernsehen werden inzwischen von allen namhaften Herstellern angeboten. Drei verschiedene Technologien wurden hierfür entwickelt: das Polarisationsverfahren, das Shutterverfahren und das autostereoskopische Verfahren. Grundprinzip ist jeweils, dem rechten und linken Auge zwei verschiedene, perspektivisch gegeneinander versetzte Bilder zu liefern, aus denen das Gehirn ein räumliches Bild rekonstruiert.

Beim passiven Polarisationsverfahren macht man sich die physikalische Tatsache zunutze, dass Licht verschiedene Schwingungsrichtungen aufweisen kann. Mit Hilfe geeigneter Gläser – sogenannter Polarisationsfilter – lässt sich eine bestimmte Richtung, z.B. vertikal oder horizontal, ausfiltern. Der Fernseher stellt mit den geraden und ungeraden Bildzeilen gleichzeitig zwei unterschiedlich polarisierte Bilder dar, die der Zuschauer durch entsprechend polarisierte Brillengläser betrachtet. Mit diesem Verfahren lässt sich ein stabiler 3D-Effekt erzeugen, allerdings halbiert sich die vertikale Auflösung des Fernsehbildes. Entsprechende Polarisationsbrillen sind kostengünstig und in vielen Ausführungen erhältlich.

Beim Polarisationsverfahren zeigen die ungeraden Bildspalten das Bild für das linke Auge an, die geraden das für das rechte. Die Polarisationsfilter in der Brille stellen sicher, das jedes Auge die richtigen Bildinformationen erhält.

Auch beim aktiven Shutterverfahren benötigt der Zuschauer eine Brille, die sich ähnlich dem Verschluss (engl. shutter) eines analogen Fotoapparats verhält: Die Brillengläser werden abwechselnd dunkel oder durchlässig geschaltet. Über eine Infrarot- oder Bluetooth-Verbindung wird die Brillenschaltung mit dem Fernseher synchronisiert, der abwechselnd ein Bild für das linke bzw. rechte Auge zeigt. Im Unterschied zum Polarisationsverfahren handelt es sich dabei um Vollbilder, die Auflösung wird somit nicht reduziert. Allerdings reduziert sich die Bildhelligkeit, weil die Brille die Hälfte der Zeit kein Licht durchlässt. Die meisten Shuttergeräte regeln daher die Grundhelligkeit im 3D-Betrieb automatisch hoch. Stärker noch als beim Polarisationsverfahren wird die 3D-Wirkung von der Kopfbewegung und -neigung beeinflusst. Aufgrund der aufwändigeren Technik und der enthaltenen Batterien sind Shutterbrillen schwerer und teurer als Polarisationsbrillen.

Beim Shutterverfahren zeigt der Fernseher in schnellem Wechsel dem linken und dem rechten Auge Bilder. Damit nur das gewünschte Auge das Bild wahrnimmt, werden die Brillengläser der Shutterbrille synchron zum Bildwechsel des Fernsehers abgedunkelt.

Für das autostereoskopische Verfahren benötigt man keine Brille. Stattdessen sind zahlreiche Mikrolinsen auf der Bildschirmoberfläche aufgebracht, die das Licht jeweils in Richtung des linken oder rechten Auges bündeln. Dazu ermittelt eine im Fernseher integrierte Kamera die Kopfposition des Zuschauers. Sitzen mehrere Zuschauer vor dem Bildschirm, werden für jeden zwei individuelle Bilder berechnet, sodass sich die Bildauflösung entsprechend reduziert. Autostereoskopische Fernsehgeräte für das heimische Wohnzimmer befinden sich gegenwärtig noch in der Entwicklung.

Beim autostereoskopischen Sehen zeigen die ungeraden Bildspalten das Bild für das linke Auge an, die geraden das für das rechte – wie bei der Polarisationstechnik. Hier sorgt aber ein komplexes Linsensystem dafür, dass jedes Auge nur sein Bild sieht.

Sie wollen mehr über die dritte Fernseh-Dimension wissen? Ihr IQ-Fachhändler führt Ihnen gern die verschiedenen 3D-Verfahren vor, sodass Sie Ihre persönliche Auswahl treffen können.

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