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Küchenhelfer

Welcher Stabmixer ist der richtige?

Er püriert, mixt, hackt und häckselt – der Stabmixer ist eines der wenigen Küchengeräte, die es aus den Privathaushalten in die Profi-Küchen der Restaurants geschafft haben. Auch wenn das handliche Gerät seit seiner Premiere auf der Hannover Messe 1955 von zahlreichen Herstellern immer wieder modifiziert und ergänzt wurde, so ist das Grundprinzip – langer Mixstab, schnelles Messer und starker Motor – im Grunde gleich geblieben. Wir sagen Ihnen dennoch, worauf Sie beim Kauf besonders achten sollen.

Was soll Ihr Stabmixer alles können?

Cremige Suppen, gesunde Babynahrung, gehakte Kräuter – das sollte jeder Stabmixer in kürzester Zeit hinbekommen. Neben einem zuverlässigen Motor setzen viele Hersteller deshalb auf ein Messer mit mehreren Klingen und einen speziell designten Mixfuß.

Kenwood setzt auf das dreiflügelige Messer Triblade. Im großen Stabmixertest der Stiftung Warentest von 2011 erzielte dieses Messer mit drei Schneid-Ebenen beim Pürieren das Beste Ergebnis.
Die „Zauberkräfte“ des ESGE-Zauberstabs beruhen auf einem vierflügeligen Edelstahlmesser. Neben Obst, Gemüse und Nüssen zerhackt es sogar Eiswürfel für Cocktails und Longdrinks.
Das florale Design der Mixglocke dieses Stabmixers von Braun läuft dem Verlauf der extrem harten Edelstahl-Messer entgegen und führt die Zutaten so stets zu den angewinkelten Klingen zurück.

Doch viele Hersteller belassen es nicht nur bei einem einzigen Messer, sondern bieten verschiedene Aufsätze, mit denen sich die Einsatzmöglichkeiten des Stabmixers erweitern lassen – von speziellen Messern für Fleisch, Schlagscheiben für Sahne und Eischnee bis hin zu Aufsätzen und Zerkleinerungsgefäßen, die den Stabmixer in eine kleine Küchenmaschine verwandeln. Ihr IQ-Fachhändler führt nicht nur die unterschiedlichsten Modelle, sondern kennt auch deren Stärken und Schwächen und kann sie daher gut beraten.

 

Wenn Sie nicht gerade eine Großfamilie bekochen müssen, dann kann ein Stabmixer mit entsprechendem Zubehör sogar die Küchenmaschine ersetzen.

Abnehmbarer oder fest eingebauter Mixstab?

Ein abnehmbarer Mixstab lässt sich nach getaner Arbeit einfach vom stromführenden Griff trennen und gründlich abwaschen. Dieser Vorteil kann jedoch auch zum Nachteil werden, wenn bei der Verbindung am Material gespart wurde. Dann kann nicht nur das Aufsetzen und Abnehmen schwer gehen, durch Materialverschleiß kann die Verbindung auch wackelig und der Stabmixer so schon bald unbrauchbar werden. Bei einem fest mit dem Griff verbundenen Mixstab besteht diese Gefahr weniger. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass die Messer einfach und gefahrlos abnehmbar sind und sich der Mixfuß trotzdem gut reinigen lässt. Welche Technik Ihnen persönlich am besten liegt, müssen Sie aber selbst ausprobieren – am besten in Ihrem IQ-Fachgeschäft.

Bei vielen Stabmixern lässt sich der Mixstab bequem abnehmen und sogar in der Spülmaschine reinigen.

Bedienkomfort

Je einfacher und komfortabler sich ein Stabmixer handhaben lässt, desto öfter nehmen Sie ihn auch in Gebrauch. Das Gerät sollte nicht nur sicher und bequem in Ihrer Hand liegen, sondern sich auch mit der Hand, mit der Sie das Gerät halten, bedienen lassen. Schließlich sollten Sie mit der zweiten Hand bei Bedarf das Mixgefäß festhalten oder weitere Zutaten zugeben können. Die Tasten sollten einerseits bequem zu erreichen sein, sich allerdings nicht versehentlich betätigen lassen. Sinnvoll ist es auch, wenn sich die Geschwindigkeit an die Zutaten anpassen lässt, d. h. wenn das Gerät über mehrere Geschwindigkeitsstufen verfügt.
Da Frauen meist kleinere Hände haben, bevorzugen sie schlankere Geräte und betätigen die Tasten mit dem Daumen. Männer drücken die Schalter eher mit dem Zeigefinger und bevorzugen einen dickeren Griff. Deshalb sollten Sie unbedingt persönlich ausprobieren, welches Modell Ihnen besser in der Hand liegt. Dabei sollten Sie auch auf ein ausreichend langes Netzkabel achten, damit Sie überall in der Küche bequem arbeiten können. Praktisch sind auch Spiralkabel, da sich diese auf die gewünschte Länge ausdehnen lassen und trotzdem nicht bei der Arbeit stören.

Frauen drücken die Tasten des Stabmixers am liebsten mit dem Daumen, Männer mit dem Zeigefinger.

Motorleistung

Im großen Stabmixer-Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2011 machten viele Geräte allzu schnell schlapp. Denn wenn es gilt, harte Zutaten zu zerkleinern oder im speziellen Rührtopf schwere Teige zu kneten, ist ein starker Motor unumgänglich. Die derzeit am Markt erhältlichen Stabmixer verfügen über Motoren von 150 bis 1.000 Watt. Doch wer schon einmal einen Stabmixer am Strommessgerät angeschlossen hat weiß, dass bei diesen Werten Vorsicht geboten ist. Viele Geräte erreichen nicht annähernd die versprochene Leistung. Und wenn der Hersteller angibt, dass sich dass das Gerät nicht für den Dauerbetrieb, sondern nur für kurze Intervalle eignet, sollten Sie von einem Kauf ohnehin Abstand nehmen. Denn solche Modelle haben nur schwache Motoren, die bald überlastet sind und sehr schnell kaputt gehen.
Ihr IQ-Fachhändler kennt die meisten Geräte und Hersteller aus langjähriger Erfahrung und kann Ihnen sagen, welches Modell für welche Zwecke am besten tauglich ist.

Mit bis zu 22.000 Umdrehungen pro Minute muss der ESGE Zauberstab einiges leisten. Hersteller Unold setzt deshalb nach wie vor bewusst auf erstklassige Fertigung in der Schweiz.

Stabmixer mit Akku

Kein störendes Kabel, handlich und kompakt – Akku-Stabmixer erinnern zunächst an die beliebten Akku-Bohrschrauber. Was die Akku-Kapazität angeht, können sie mit diesen allerdings in keinster Weise mithalten. Um hin und wieder kleinere Portionen Suppe zu pürieren oder Eischnee aufschlagen, reicht die gespeicherte Leistung aber aus. Hinterher müssen die Geräte wieder zurück auf die Ladestation, damit sie für den nächsten Einsatz wieder ausreichend „Saft“ haben. Der Ladevorgang kann jedoch zwei bis drei Stunden dauern. Die meisten Hersteller haben die vor einigen Jahren lautstark eingeführten Akku-Stabmixer unauffällig wieder aus dem Sortiment genommen. Internet-Shops vertreiben zum Teil jedoch noch ältere Modelle, teilweise auch mit Ladegerät mit amerikanischem Netzstecker. Hier ist daher Vorsicht geboten.
Wer häufig größere und härtere Aufgaben zu vollbringen hat, entscheidet sich daher besser für die zuverlässige, kabelgebundene Variante. Im Gegensatz zum Akku-Gerät, das auf der Ladestation selbst bei vollem Akku stets ein wenig Strom zieht, brauchen die Standard-Modelle mit Kabel auch nur dann Energie, wenn sie tatsächlich im Einsatz sind.

Betriebsgeräusch

Wer nicht will, dass kleine Kinder zu weinen beginnen und sich die Katze fauchend aus der Küche verabschiedet, sollte sich seinen Stabmixer unbedingt vor dem Kauf auch einmal anhören. Denn auch wenn man es ihnen nicht ansieht, einige der kleinen, handlichen Geräte verursachen einen Höllenlärm. Bei Ihrem IQ-Fachhändler können Sie die in Frage kommenden Geräte einschalten und ausprobieren. Damit kommen Sie Lärmbeschwerden zuvor.

Lebensdauer

Wie lange ein Stabmixer hält, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen von Ihnen – wie häufig Sie ihn nutzen, was Sie damit zerkleinern oder mixen, ob Sie ihn richtig pflegen. Aber natürlich auch vom Gerät selbst: Wie ist das Gerät verarbeitet, was taugt der Motor, gibt es dafür Zubehör und Ersatzteile und lässt es sich reparieren? Leider sieht man das einem Gerät nicht unbedingt an. Bei Geräten, deren Gehäuse jedoch komplett verschweißt ist und sich im Bedarfsfall nicht öffnen lässt, können Sie davon ausgehen, dass man es bei einem Defekt nur noch entsorgen kann. Grundsätzlich dürfen Sie von Markengeräten jedoch deutlich mehr erwarten als von No-Name- oder Billigangeboten. Am besten, Sie fragen Ihren IQ-Fachhändler, denn er weiß nicht nur über die Verfügbarkeit von Ersatzteilen bestens Bescheid, sondern weist Sie auch gerne in die Bedienung und Pflege Ihres Stabmixers ein.
Eine Vorbildrolle nimmt übrigens der Zauberstab-Hersteller Unold ein. Geht hier ein Gerät nach Ablauf der Garantiezeit – beim Zauberstab sind das 5 Jahre – kaputt, bietet das Unternehmen eine Reparatur in der hauseigenen Werkstatt in Hockenheim an. Ob sich die Reparatur noch lohnt, kann jeder selbst entscheiden, denn Unold erstellt zuvor einen Kostenvoranschlag.

Laut Hersteller Unold kann ein ESGE Zauberstab bei entsprechender Pflege und Wartung bis zu 50 Jahre im Einsatz sein.

Bitte beachten Sie weiterhin:

  • Der teuerste Stabmixer ist der, den Sie nicht wirklich brauchen. Überlegen Sie sich daher vor dem Kauf, wozu Sie den Stabmixer brauchen. Wenn Sie nur hin und wieder eine cremige Suppe zubereiten wollen, brauchen Sie kein Premium-Gerät mit 20 Zubehörteilen.
  • Wenn Sie hingegen keine Küchenmaschine haben und auch keine wollen, darf der Stabmixer ruhig etwas mehr können.
  • Manche Hersteller bieten für ihre Stabmixer spezielle Wandhalterungen. Damit ist das Gerät stets direkt am Arbeitsplatz präsent und jederzeit einsetzbar.

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