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Küchenhelfer

Für alle, die's knusprig lieben - so finden Sie die richtige Fritteuse

Pommes frites, Kroketten und Chips können weit mehr sein als fettiges und ungesundes Fast Food. Denn wenn Sie sie zuhause zubereiten, haben Sie alles selbst in der Hand – von der Qualität des Frittierfetts bis zur Sorte der Kartoffeln. Wir verraten Ihnen, worauf Sie beim Kauf des richtigen Gerätes unbedingt achten sollten.

Exakte Temperatureinstellung

Werden stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln über 175 °C erhitzt, entsteht als Nebenprodukt der Bräunungsreaktion gesundheitsschädliches Acrylamid. Deshalb sollte sich die Temperatur Ihrer Fritteuse exakt und zuverlässig einstellen lassen. Denn hier ist es ähnlich wie bei den Abgaswerten von Automobilen – es stimmt nicht immer, was die Hersteller angeben, das zeigen immer wieder Tests unabhängiger Prüfer. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass das Fett in der Fritteuse auch tatsächlich die eingestellten 170 °C hat und nicht mehr, sollte sich vorher beraten lassen – am besten im nächsten IQ-Fachgeschäft. Hier kennt man die Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Modelle und kann Ihnen daher wertvolle Hinweise geben.

170 °C genügen für knusprige Pommes frites vollauf. Wenn Ihre Fritteuse über eine exakte, zuverlässige Temperatureinstellung verfügt, müssen Sie sich also wegen des Acrylamids keine Sorgen machen.

Sichere Handhabung

Heißes Öl, von den Mauern einer Burg gekippt, war einst eine grausame Kriegswaffe. Deshalb sollten Sie nicht nur beim Umgang mit Ihrer Fritteuse Vorsicht walten lassen, sondern schon vor dem Kauf auf einige Sicherheitsfaktoren achten. Ist das Gehäuse isoliert oder wird es so heiß wie das darin befindliche Öl? Sind die Griffe, mit denen Sie die Frittierkörbe herausheben, gut zu handhaben? Wie lässt sich das Gerät öffnen? Billiggeräte haben oft nur einen lose aufliegenden Deckel. Wenn Sie ihn abnehmen, müssen Sie nicht nur aufpassen, dass Sie sich nicht die Finger verbrennen, sondern auch, dass kein Kondenswasser ins heiße Fett tropft, das dann gefährlich herumspritzt. Besser sind fest mit der Konstruktion verbundene Deckel, die sich per Knopfdruck öffnen lassen und oben sicher stehen bleiben. In Ihrem IQ-Fachgeschäft können Sie verschiedene Fritteusen ausprobieren und herausfinden, mit welcher Sie am besten zurecht kommen.

Praktisch ist, wenn sich wie hier der Deckel per Knopfdruck öffnet und offen stehen bleibt. So sind beide Hände für die Arbeit mit dem Frittiergut frei.

Möglichst wenig Geruchsbildung

Auch wenn Sie Pommes und Krapfen lieben, soll es in der Wohnung dennoch nicht tagelang danach riechen. Deshalb sollten Sie nicht nur bei geschlossenem Deckel frittieren, sondern diesen während des Frittiervorgangs auch möglichst selten öffnen. Bei guten Fritteusen lässt sich daher der Frittiergut auch bei geschlossenem Deckel senken, heben und zum Abtropfen einrasten. Was die Filter im Deckel angeht, so gibt es Metalldauerfilter, die jedoch nur die Fettpartikel aus dem Wasserdampf filtern. Besser sind Aktivkohlefilter, die auch Gerüche zurückhalten. Allerdings müssen Sie diesen Filter, wenn er gesättigt ist, austauschen.

Ein Aktivkohlefilter filtert nicht nur Fettpartikel, sondern auch Gerüche.

Einfache Reinigung und Ölentnahme

Frittieren ist immer eine fettige Angelegenheit. Deshalb lassen sich die meisten Fritteusen weitestgehend zerlegen und – bis auf das elektrische Heizelement – in der Spülmaschine reinigen. Da Sie das Fett nach jeder Benutzung aus der Fritteuse entnehmen und z. B. durch einen handelsüblichen Kaffeefilter filtern sollten, muss der Fettbehälter daher nicht nur herausnehmbar sein, sondern möglichst auch über eine Tülle zum einfacheren Ausschütten verfügen. Praktisch sind auch Modelle, bei denen sich das Öl über einen Schlauch ableiten lässt. Lassen Sie sich von Ihrem IQ-Fachhändler die Handhabung der Fritteusen genau erklären, damit Sie abschätzen können, welches Modell für Sie das richtige ist.

Eine Fritteuse sollte sich einfach zerlegen lassen, und die Einzelteile sollten für die Spülmaschine geeignet sein.

Tipps fürs geschmackvolle, sichere und gesunde Frittieren:

Üben: Lassen Sie sich die Handhabung der Fritteuse im IQ-Fachgeschäft ausführlich erklären und spielen Sie die Handgriffe zu Hause ein paar Mal durch – bei ausgeschaltetem Gerät und ohne Fett.

Frittiergut abtrocknen: Verwenden Sie möglichst trockenes Frittiergut. Wenn Sie Tiefkühlprodukt verwenden, sollten Sie Eis und Wasser gründlich abschütteln.

Besserer Geschmack: Wenn Sie mit Fett oder Öl frittieren, dass schon mehrfach benutzt wurde, schmeckt das Frittierte deutlich besser. Deshalb können sie zum neuen Frittierfett ruhig bereits benutztes dazu geben. Zudem können Sie benutztes Frittierfett zum Braten verwenden, das gibt ein besonderes Aroma.

Frittierbad pflegen: Nach jedem Frittieren sollten Sie das Öl durch eine Teflongaze oder einen Kaffeefilter filtrieren und danach im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält es bis zu drei Monate.

Wenn’s zäh wird, austauschen: Wenn Fett/Öl verdirbt, wird es immer zähflüssiger. Daran erkennen Sie, dass Sie es entsorgen sollten. Allerdings nicht in Abfluss oder WC, sondern in einem Behälter in der Restmülltonne.

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