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Dampfgarer

Gesünder kochen mit Dampf. So finden Sie das richtige Gerät.

Man kann auf Fett oder Öl verzichten. Es werden keine Vitamine mit dem Kochwasser ausgewaschen. Und die Lebensmittel behalten nicht nur Biss und Farbe, sondern auch ganz viel Eigengeschmack. In der asiatischen Küche werden viele Speisen seit jeher im Dampf gegart und auch bei uns wird diese gesunde und schmackhafte Zubereitungsweise immer beliebter. Allen denen die traditionelle Methode in Bambuskörben über dem Wok zu aufwändig ist, empfehlen wir den Einsatz eines elektrischen Dampfgarers. Vom kleinen Tischgerät über leistungsstarke Standmodelle bis zum komfortablen Einbaugerät mit oder ohne Druck – die Auswahl ist riesig. Wir sagen Ihnen worauf Sie achten müssen.

Praktisch und preisgünstig: Tischgeräte

Der Aufbau dieser Geräte ist immer gleich. Unten befindet sich das Heizelement, in dem das Wasser auf 100 Grad erhitzt wird. Darüber befinden sich einer oder mehrere Dampfkörbe. Der aufsteigende Dampf strömt hindurch und gart die darin befindlichen Speisen. Der kondensierte Dampf tropft dann wieder in Form von Wasser herunter in eine Auffangschale. Da die Speisen nicht mit Wasser, sondern nur mit Dampf in Kontakt kommen, vermischen sich die Aromen nicht, selbst wenn geruchsintensive Lebensmittel wie Fisch oder Lauch auf den verschiedenen Etagen gegart werden. Bei vielen Geräten lässt sich auch die Gardauer einstellen oder es gibt bereits vorprogrammierte Programme für die unterschiedlichsten Speisen. Da die Geräte natürlich nicht druckdicht verschlossen sind, tritt ein Teil des Wasserdampfes in die Wohnung aus, was je nach Wohnsituation störend sein kann. Achten Sie auch darauf, dass sich das Gerät auch gut zerlegen und platzsparend verstauen lässt. Denn dann können Sie es nach Gebrauch wieder schnell im Schrank verschwinden lassen. Auf dem Markt gibt es die eine Vielfalt an Geräten – angefangen bei No-Name-Modellen aus dem Discounter bis zum Volledelstahl-Gerät. Bevor Sie ein Gerät kaufen, sollten Sie es auf jeden Fall gründlich begutachten. Wie ist die Handhabung? Lässt sich das Wasser gefahrlos nachfüllen? Bietet das Gerät genug Platz für Ihre Bedürfnisse? Steht es sicher und stabil? Ist die Bedienung einfach und verständlich? Von welcher Qualität sind die verwendeten Kunststoffteile? In Ihrem IQ-Fachgeschäft können Sie die Geräte in natura anschauen und ausprobieren, wie Sie damit klar kommen.

Da verschiedene Speisen auf mehreren Etagen gleichzeitig gegart werden können, lassen sich mit einem kompakten Tisch-Dampfgarer komplette Menüs zubereiten.

Ideal für Vielnutzer: Standgeräte

Von der Optik und den Abmessungen her sehen sie aus wie Mikrowellengeräte – Dampfgarer, die als Standgerät einen dauerhaften Platz auf der Arbeitsfläche in der Küche haben. Sie verfügen nicht nur über einen größeren Garraum als die Tischgeräte, sondern unterscheiden sich auch hinsichtlich der Technik. Denn der Dampf wird – wie bei den meisten Einbaugeräten – außerhalb des Garraums erzeugt. Der elektronisch gesteuerte Dampferzeuger befindet sich in einem externen Wassertank, sodass die Dampfmenge, die Temperatur sowie die Garzeit exakt eingestellt und kontrolliert werden können. Das hat auch den Vorteil, dass nicht nur ganz klassisch Essen gegart werden kann. Sie können in dem Gerät auch Hefeteig gehen lassen, Tomaten enthäuten oder Entsaften. Da lediglich Wasserdampf und kein Wasser in den Garraum gelangt, kann sich dort auch kein Kalk ablagern. Der Garraum wird einfach mit einem feuchten Tuch ausgewischt.

Mit einem Garraum von 24 Litern und drei Einschubebenen ist der GourmetStar von Miele ideal für alle, die ihr Essen häufiger gesund und schonend im Dampf zubereiten wollen, aber keinen Platz für ein Einbaugerät haben.

Maximaler Komfort: Einbaugeräte

Ein Einbau-Dampfgerät ist zweifelsohne die eleganteste, komfortabelste, jedoch auch die teuerste Variante. Für alle, die das schmackhafte und gesunde Essen aus dem Dampf mögen, kann die Anschaffung eines solchen Gerätes jedoch durchaus sinnvoll sein. Zumal Sie darin nicht nur komplette Mahlzeiten zubereiten können. Da sich Menge und Temperatur des Dampfes präzise regeln lassen, eignen sich die Einbaumodelle auch für die Zubereitung von Joghurt, zum Gehenlassen von Hefeteig oder zum Entsaften von Obst. Bei einigen Modellen können Sie auch programmieren, wann der Garvorgang beginnen beziehungsweise wann das gewünschte Gericht fertig sein soll. Sie können einstellen, ob Sie Ihr Roastbeef durchgebraten, medium oder lieber „englisch“ mögen.

Um 12 Uhr gibt’s Essen! Dank Programmierfunktion ist der Dampfgarer auf die Minute pünktlich fertig.

Diese Vielfalt an Möglichkeiten ist es auch, die sicherstellt, dass das Gerät dann in der Küche nicht nur chic aussieht, sondern auch genutzt wird. Zumal wenn es dann in der idealen Arbeitshöhe in die Küchenfront integriert ist. Wie bei den Standgeräten befindet sich der elektronisch geregelte Dampferzeuger auch hier außerhalb des Garraums. Achten Sie darauf, dass er sich komfortabel und sicher herausnehmen und befüllen lässt.

Der Wassertank sollte sich einfach und sicher herausnehmen und befüllen lassen.

Außerdem gibt es unterschiedliche Dampfsysteme. Beim Mono-Dampfsystem strömt der Wasserdampf über eine Öffnung ein. Bei großen Garräumen hat hingegen ein MultiSteam-System klare Vorteile. Denn wenn der Dampf über mehrere Dampfeinlässe einströmt, werden die Speisen gleichmäßiger gegart. Auch bei den Einbaugeräten ist die Auswahl groß. Es gibt unterschiedliche Nischenmaße und Höhen. Und sogar verschiedene Dampfsysteme. Ihr IQ-Fachhändler kann Sie nicht nur umfassend beraten. Er baut Ihnen das passende Gerät selbstverständlich auch in Ihre Küche ein.

Gesundes Fast-Food! Ein Einbau-Druckdampfgarer kann die Temperatur auf bis zu 120 °C erhöhen und so bis zu 50 % Zeit sparen.

Für die, die alles wollen: Kombi-Geräte

Backofen mit Dampfgarer, Dampfgarer mit Backofen oder Dampfgarer mit Mikrowelle – manche Hersteller packen gleich mehrere Funktionen in ein Gerät und sparen so Platz in der Küchenarchitektur. Da solche Modelle eine komplexe Technik enthalten, sind sie um einiges teurer als die monofunktionalen Geräte. Wenn einige NoName-Hersteller diese „eierlegende Wollmilchsau“ dennoch zu Schleuderpreisen anbieten, ist jedoch Vorsicht geboten. Um Enttäuschungen und Ärger zu vermeiden, sollten Sie sich daher beim Kauf eines Kombi-Gerätes gut beraten zu lassen. Am besten in Ihrem IQ-Fachgeschäft.

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