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Geschirrspüler

Zeolith®-Technologie

Zeolithe sind natürliche Mineralien, die sich durch eine mikroporöse Gerüststruktur auszeichnen. In ihrem Inneren befinden sich winzige Kanäle, in denen Wassermoleküle hängen bleiben. Der Name kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „siedender Stein“, da das Mineral lebhaft schäumt, wenn man es erhitzt und das darin gebundene Wasser wieder freigesetzt wird. Wird Feuchtigkeit aufgenommen, erhitzt sich das das Mineral infolge einer exothermen Reaktion.

Seit Mitte der 70er Jahre werden Zeolithe anstelle der problematischen Phosphate zur Enthärtung des Wassers in Waschmittel eingesetzt. Denn anders als Phosphate, die das Algenwachstum beschleunigen, haben Zeolithe keine schädliche Wirkung auf die Umwelt. Seit 2009 kommen Zeolithe auch in Geschirrspülern zum Einsatz, wo ihre wasserabsorbierende Eigenschaft zur Trocknung des Geschirrs eingesetzt wird.

Aus den untereinander durch Sauerstoffatome verbundenen Aluminium- und Silicium-Atomen, ergibt sich die regelmäßige Struktur der Zeolithe. In den gleichförmigen Poren und Kanälen können sich Wasser, aber auch andere Stoffe einlagern.

Im Sockel der mit Zeolith®-Technik ausgestatteten Spülmaschinen befindet sich in der Regel ein Behälter mit ca. einem Kilo kleiner, weißer Zeolith®-Kügelchen. Im Trocknungsgang nehmen diese Kügelchen bis zu einem halben Liter Wasser auf und erhitzen sich dabei stark. Ein kleiner Ventilator verteilt diese heiße Luft dann im Innenraum, wobei sie wiederum Feuchtigkeit aufnimmt, die dann abermals in den Zeolith®-Kügelchen gespeichert wird. Das hat nicht nur den Vorteil, dass das Geschirr optimal trocknet, es sind auch keine elektrischen Heizstäbe mehr notwendig, sodass deutlich Strom eingespart werden kann. Das Wasser bleibt dann in den Zeolith®-Kügelchen. Wird die Spülmaschine das nächste Mal gestartet, wird das Zeolith® erhitzt und gibt das gespeicherte Wasser wieder frei, das dann für den Vorspülgang verwendet wird. So wird zusätzlich Wasser gespart. Da sich das Material dabei nicht abnutzt, muss es auch nie ausgetauscht werden. Wird die Maschine eines Tages entsorgt, können die ungiftigen Zeolith®-Kügelchen problemlos entnommen und wiederverwendet werden.

Einziger Nachteil der Technologie: Sie braucht Zeit, was längere Programmlaufzeiten bedeutet. Wird also aus Zeitmangel ein Kurzprogramm gewählt, kommt die Zeolith®-Technik nicht zum Einsatz. Das Geschirr ist dann zwar schneller wieder sauber, aber nicht ganz so trocken.

Die Zeolith®-Technik für Geschirrspüler wurde von den Ingenieuren der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH entwickelt und im Jahr 2010 mit dem „Innovationspreis für Klima und Umwelt“ des Bundesumweltministeriums und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie ausgezeichnet. Die Geräte brauchen 20 % weniger Energie als die bisher sparsamsten Geschirrspüler. Bei der neuen Technik Zeolith®-Airflow handelt es sich um eine Weiterentwicklung bei der die Luftzirkulation nochmals verbessert wurde und die noch besser trocknet.

Welche Geschirrspüler mit der Zeolith®-Technik ausgestattet sind, sagt Ihnen Ihr IQ-Fachhändler.

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