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Haarpflege

Ionentechnologie

Mittels Ionen soll ein Föhn die elektrostatische Aufladung der Haare vermeiden und darüber hinaus für eine schnellere Trocknung sorgen. Was ist dran an dieser Technologie?

Vorab: Bei Ionen handelt es sich um Atome oder Moleküle, die einige Elektronen mehr oder weniger als im elektrisch neutralen Zustand besitzen. Im ersten Fall handelt es sich um negativ geladene Ionen (Anionen), im zweiten Fall um positiv geladene Ionen (Kationen).

Ionisierungseffekte kennen wir aus dem Alltag, z. B. wenn wir uns nach dem Schlurfen über einen Teppichboden einen leichten Schlag an der nächsten Türklinke holen. Auch Haare laden sich leicht auf, z. B. beim Bürsten, durch den Luftstrom beim Föhnen oder durch das Überziehen eines Wollpullovers. Dabei werden den Molekülen auf der Haaroberfläche Elektronen „entrissen“, sodass sie positiv geladen werden. Und Objekte gleicher Ladung stoßen sich ab, sodass die Haare im schlimmsten Fall in alle Richtungen vom Kopf abstehen.

Diesem Effekt soll die Ionentechnologie entgegenwirken. Über einen im Föhn integrierten Hochspannungsgenerator, teilweise verstärkt durch spezielle keramische Materialien, werden Anionen erzeugt und dem Luftstrom beigemischt. Der ionisierte Luftstrom neutralisiert die Kationen auf den Haaren und vermeidet bzw. mindert so deren elektrostatische Aufladung. Das Haar liegt jetzt wieder so, wie es sich gehört.

Ein weiterer durch den Ionenstrom hervorgerufener Effekt soll die Spaltung von Wassertropfen durch Lösung von Wasserstoffbrückenbindungen sein. Die so erzeugten feineren Tröpfchen sollen besser ins Haar eindringen und diesem mehr Feuchtigkeit und Glanz verleihen, zudem soll sich die Trocknungszeit verkürzen.


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